Glossar: Fachbegriffe aus der Welt der Druckprodukte
Die Welt des Printdesigns bringt viele spezielle Begriffe mit sich – von Farben über Papierarten bis zu Druckverfahren. In diesem Glossar erkläre ich dir die wichtigsten Begriffe verständlich und kompakt. Perfekt, wenn du dich für hochwertige Drucksachen interessierst oder bei der Gestaltung eigene Ideen einbringen möchtest.
- CMYK
- Steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz). Das Farbmodell, das im professionellen Vierfarbdruck verwendet wird.
- RGB
- Steht für Rot, Grün und Blau. Dieses Farbmodell wird für Bildschirmdarstellungen verwendet – nicht für den Druck geeignet.
- Schmuckfarbe
- Eine spezielle, zusätzliche Farbe außerhalb des CMYK-Farbraums, z. B. Pantone oder HKS. Wird verwendet, wenn eine exakte Farbwiedergabe notwendig ist.
- Rasterweite
- Beschreibt die Feinheit des Druckrasters, gemessen in Linien pro Zentimeter (l/cm) oder Zoll (lpi). Eine höhere Rasterweite bedeutet feinere Bilddetails.
- Stanze / Stanzform
- Eine individuelle Form, mit der Druckprodukte ausgestanzt werden – z. B. für runde Visitenkarten oder Verpackungen mit besonderen Konturen.
- Falzarten
- Verschiedene Möglichkeiten, ein Druckprodukt zu falten – z. B. Wickelfalz, Zickzackfalz, Kreuzfalz. Wichtig für Broschüren und Flyer.
- Veredelung
- Zusätzliche Verarbeitungen wie Lackierung, Folienprägung oder Prägung, die ein Druckprodukt hochwertiger wirken lassen.
- Papierstärke / Grammatur
- Gibt an, wie schwer das Papier ist – gemessen in g/m². Z. B. 80 g/m² für normales Kopierpapier, 300 g/m² für Postkarten.
- Mattes Papier
- Papier mit einer glanzfreien Oberfläche – wirkt zurückhaltend, hochwertig und ist gut beschreibbar.
- Gestrichenes Papier
- Papier mit glatter, oft glänzender Oberfläche – ideal für brillante Farbdrucke. Gibt es matt, glänzend oder seidenmatt gestrichen.
- Offsetdruck
- Ein weit verbreitetes Druckverfahren für hohe Auflagen. Sehr gute Qualität, aber wirtschaftlich erst bei größeren Stückzahlen.
- Digitaldruck
- Ideal für kleinere Auflagen und schnelle Produktionen. Flexibler als Offset, aber meist etwas teurer pro Stück.
- Beschnitt / Beschnittzugabe
- Ein Randbereich (z. B. 3 mm), der über das Endformat hinausgeht und beim Schneiden abgeschnitten wird – wichtig, damit keine weißen Ränder entstehen.
- DIN-Formate
- Standardisierte Papierformate wie DIN A4 (210 × 297 mm) oder DIN A5. Erleichtert die Produktion und Weiterverarbeitung.